Augentraining
Augentraining

Körperbewusstsein und räumliche Zuordnung

Trainingsbeispiel: Dribbeln mit Ball

Die Patientin bekommt zur Aufgabe, den Ball hüfthoch  zu dribbeln. Begonnen wird mit der Führungshand, danach wird gewechselt.

--> Erkennen von zwei Körperhälften!


Es soll die Leistung  beider Hände verglichen werden.
Welche Änderungen sind nötig, um die Leistung der beiden Hände anzugleichen?
Auch auf  das Zusammenspiel von Auge und Hand soll geachtet werden. Was passiert, wenn die Augen kurz geschlossen werden?
Die Patientin wird aufgefordert, laut die bewegte Körperhälfte (z.B. „Rechts, Rechts, Links, Rechts....) zu benennen

--> Förderung der Lateralität

       (rechts-links-Bewusstsein)

 

 

Trainingsbeispiel: Zeichnen von Spiegelbildern

Zur Verbesserung der Visualisationsfähigkeit und des Körperbewusstseins

 

Der Patient wird aufgefordert im lockeren Stand mit beiden Armen spiegelbildlich gleiche Formen schwungvoll auf ein großes Papier an der Wand zu zeichnen.
Gezeichnet werden geometrische Formen wie Kreise, Vierecke, Dreiecke, umgedrehte Dreiecke, Schlangenlinien, Zickzacklinien usw.

 

Ziel der Übung ist die Schulung des Bewusstseins von rechts und links, sowie die Verbesserung der Auge-Hand-Koordination.
Dieses grobmotorische Training wirkt sich positiv auf feinmotorische Bewegungsabläufe aus. Erreicht wird damit eine Erleichterung beim Buchstabieren, Schreiben und Rechnen. Wichtig vor allem für Schüler, die Probleme mit Buchstabendrehern (b/d oder p/q) haben.

 

Trainingsbeispiel: Motorik – Liegende Acht

 

Die Kugel wird durch Anheben und Kippen der Bahn in Bewegung gebracht, die Augen folgen ruhig und gleichmäßig dem Lauf der Kugel.


Ziel des Trainings:

Schulung der Grob- und der Feinmotorik.
Das visuelle Feld des Gehirns und die Auge-Hand-Koordination werden trainiert.
Die Automatisierung von Bewegungen und Bewegungsabläufen wird verbessert.

 

 

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© Augentraining Birgit Sauer